Parallele Programmierung mit dem .NET Framework


Am 08.12.10 halte ich einen Webcast über die Task Parallel Library. Schaut doch mal rein wenn Ihr Zeit habt. Anmelden kann man sich hier.

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Kategorien:.NET, Software allgemein

Hydorah

15. Juni 2010 3 Kommentare

Wer findet, dass die Spiele früher einfach besser waren, der sollte sich unbedingt mal Hydorah ansehen. Das ist wirklich ein Game der alten Schule. In alter horizontal shooter Manier muss man sich durch sehr schön designte Level kämpfen. Eigentlich habe ich ja bisher nur den ersten erleben ( noch nicht überleben ) dürfen, aber ich bin sicher die folgenden sind auch alle gut.

Kategorien:Retro Gaming

Enumerations als bit fields verwenden


Als ich letztens einen Unittest schrieb, fiel mir auf, dass ich in vielen Tests immer wieder die selbe Methode des Testees aufrief. Alles was sich änderte waren die Stubs und die Mock Objekte. Das Ganze sah ziemlich schlecht aus. Es musste sich doch irgendwie vereinfachen lassen. Ich versuchte also den Code in eine neue Methode auszulagern. Diese könnte ich dann von meinen Tests aus aufrufen. Aber wie konnte ich die Parameter so gestalten, dass die Signatur übersichtlich blieb? Da fiel mir ein, dass ich schon mal irgendwo gesehen hatte wie man enumerations als bit fields verwenden kann:

Ausgangspunkt soll folgendes enum sein:

public enum Colors
{
    None,
    Red,
    Green,
    Blue
}

Da enumerations eine Art name/value pair collection sind, kann man jeden Eintrag auf eine Zahl mappen. Die folgende Schleife tut dies für die Werte 0 bis 7 und gibt den Namen aus:

for (int i = 0; i < 8; i++)
{
    Console.WriteLine("{0,3} - {1}", i, ((Colors)i).ToString());
}

Das enum von oben liefert folgendes Ergebnis:

0 – None
1 – Red
2 – Green
3 – Blue
4 – 4
5 – 5
6 – 6
7 – 7

Das ist recht unspektakulär. Der C# Compiler hat einfach für jeden Eintrag im enum einen Zahlenwert vergeben. Von 0 beginnend, bis 3. Wenn man die Enumeration um das Flags Attribut ergänzt, ändert sich die Ausgabe noch nicht wirklich. Eigentlich traurig, weil man das enum dann immer noch nicht als Bitfeld verwenden kann.

Bei einem binären wert von 0011 ist nicht klar ob hier Rot und Grün oder nur Blau gemein ist. Deshalb müssen wir das enum noch ein wenig ändern:

[Flags]
private enum Colors
{
    None = 0,
    Red = 1,
    Green = 2,
    Blue = 4
}

Hier wurden jetzt neben dem Flags Attribut noch die Nummern von Hand vergeben. Damit kann man verhindern, das Bau anstelle der 3 die 4 bekommt. Binär sieht das dann so aus:

0000 – None
0001 – Red
0010 – Green
0100 – Blue

Wenn nun wieder die Schleife von weiter oben ausgeführt wird, sieht das Ergebnis ganz anders aus:

0 – None
1 – Red
2 – Green
3 – Red, Green
4 – Blue
5 – Red, Blue
6 – Green, Blue
7 – Red, Green, Blue

Das liegt daran, dass zum Beispiel die 7 binär eine 111 ist. Es ist also das bit für Rot, Grün und Blau gesetzt.

Nun könnte man sich eine Methode mit folgender Signatur bauen:

public void SetColors( Colors color )

Das schöne ist jetzt das man nicht nur eine sondern mehrere Farben vergeben kann. Zum Beispiel Rot und Grün:

SetColors( Colors.Red | Colors.Green  )

Rot und Grün wird mit einem binären ODER verknüpft das ergibt dann den Wert: 0011. Dieser wird an die Methode übergeben.

Innerhalb von SetColors kann man dann mit folgendem Code prüfen, welche Farben aktiv sind:

public static void SetColors(Colors colors)
{
    if (IsColorSet(colors, Colors.Red))
    {
        //Do something
    }

     // ...
}

private bool IsColorSet(Colors colors, Colors colorToCheckFor)
{
    return (colors & colorToCheckFor) == colorToCheckFor;
}

Der kombinierte Wert wird also mit einem logischen UND mit dem zu prüfenden Wert verknüpft. Dadurch werden alle Bits gekippt, die nicht im zu prüfendem Wert 1 sind.
Bei Rot und Grün haben wir zum Beispiel 0011. Nur Rot ist die 0001. Und aus 0011 & 0001 wird 0001. Also wieder Rot.

Enumerations sind zusammen mit dem Flag Attribut also sehr gut geeignet um Optionen weiterzugeben, bei den auch verschieden Kombinationen möglich sind.

Kategorien:.NET

Die drei Platt’schen Regeln

26. Mai 2010 1 Kommentar

In der aktuellen Ausgabe des .NET Magazins beschreibt David Platt seine drei Platt’schen Regeln über Software.  Im Wesentlichen lauten sie wie folgt:

  1. Software an sich hat keinen Wert. Der Wert ergibt sich aus der gesteigerten Zufriedenheit seiner Nutzer.
  2. Dies kann erreicht werden durch die Unterstützung  bei einer Aufgabe. Oder wenn sie es schafft den Benutzer in einen vergnüglichen Zustand zu versetzen.
  3. Dabei darf der Benutzer nichts von der Anwendung merken. Sie darf ihn nicht behindern oder unterbrechen.

Das Programm müsste also den Benutzer kennen lernen anstatt der Benutzer das Programm.  Da das Programm aber nicht so recht lernen kann, muss diese Aufgabe vom Entwickler übernommen werden. Das klingt nach einer schwierigen Aufgabe.

Hier gehts zum MSDN Artikel

Kategorien:Software allgemein

Bücher: „Von Bienen und Leitwölfen“


Ich habe es wieder mal geschafft ein Buch zu lesen. Und zwar handelt es sich dabei um „Von Bienen und Leitwölfen“ von Matthias Nöllke. Viele Regeln aus der Natur gelten nämlich genauso fürs Business. Zum Beispiel, dass man immer mit Maß vor gehen sollte. Steckt man zum Beispiel, ein paar Piranhas in ein Becken mit vielen Goldfischen, werden diese nicht sofort alle vernascht. Die Piranhas essen sich nur satt. Sie überfressen sich nicht. Die übrigen Goldfische werden am Leben gelassen. Es werden ihnen lediglich die Flossen abgebissen, damit sie auch schön dableiben. Versuchen sie das doch mal mit Ihren Kunden.

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Debugger sehr sehr sehr langsam


Nach einem ClearCase update wurde mein Rechner beim Debuggen fruchtbar langsam. Jeder Schritt beim Debuggen dauerte über 5 Sekunden. Aber nur mit Projekten, die auf einem ClearCase View liegen. Eine kleines Testprojekt auf der lokalen Platte lief ohne Probleme.
Fast einen ganzen Tag habe ich nach Lösungen im Internet gesucht, aber nichts hat geholfen. Dann kam ich auf die Idee meine Einstellungen zu reseten und siehe da, es geht wieder! Was jetzt wirklich das Problem war weiß ich aber leider nicht.

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SQL Server Compact Edition


Vor kurzem habe ich die Compact Edition des SQL Servers ausprobiert. Diese gibt es ja schon länger, aber ich dachte immer sie währe nur für mobile Geräte nützlich. Doch weit gefehlt. Wenn man dem Nutzer seiner Anwendung das installieren eines SQL Servers ersparen will, kann man einfach die dll’s der CE Version mit deployen. Mehr ist nämlich nicht nötig und so muss nicht immer eine SQL Server Instance im Hintergrund laufen.

Wenn man eine Anwendung mit der CE Edition entwickeln möchte, muss man sich diese zuerst installieren. Dabei wird, wie gesagt, aber keine Instance angelegt. Es werden lediglich dll’s auf die Platte kopiert. Die Datenbank erstellt man am besten mit dem SQL Server Management Studio. Dazu bei Server type einfach SQL Server Compact Edition angeben und bei Database file „new Database“ wählen. Danach noch den Anweisungen folgen. Das Ganze funktioniert leider nur mit der 2008er Version des Management Studios. Was man, soweit ich weiß, nicht einzeln herunterladen kann.

Wenn man seine Datenbank erstellt hat, bedient man sie am besten mit Linq to SQL. Seinen Mapper Code kann man sich von sqlmetal erstellen lassen, dass beim Visual Studio und im .NET SDK dabei ist:

sqlmetal e:\TimeProofer.sdf /namespa ce:MyNamespace /password:mypass /code:TimeProofer.cs

Das erstellte Codefile kann man dann in sein Projekt einfügen und zum Beispiel so verwenden:

TimeProofer tp = new TimeProofer("Data Source=E:\\TimeProofer.sdf;Password=mypass");
Project project = new Project();
project.Proj_name = "My new Project";
project.Proj_description = "With this description";

tp.Project.InsertOnSubmit(project);
tp.SubmitChanges();

foreach (var projects in from p in tp.Project select p)
{
    Console.WriteLine(project.Proj_name);
}

Zuerst wir eine neue Instance der TimeProofer Klasse angelegt. Als Parameter wird ein ConnectionString verwendet. Nun kann ein neues Projekt angelegt werden. Project ist übrigens eine Tabelle in meiner Datenbank.  Das neue Projekt wird dann der Projekttabelle hinzugefügt und submitted. Abfragen kann man seine Tabelle mit der Linq typischen Syntax.

Alles in allem kommt man so ziemlich schnell zu einer einfachen Datenbankschicht, die für kleine Anwendungen vollkommen ausreichen ist.

Hier noch ein Link zu SQL Server CE:

http://www.microsoft.com/sqlserver/2005/en/us/compact.aspx

Kategorien:.NET, SQL Server