CDRip mit MinGW unter Windows7 übersetzen

28. Dezember 2010 1 Kommentar

So! Endlich! Ich weiß gar nicht wie viele Stunden ich jetzt damit verbracht die CDRip Bibliothek zu übersetzen. Das man dazu MinGW braucht, war ja noch aus der Readme ersichtlich. Aber make lieferte immer ganz seltsame Fehlermeldungen. Es sah so aus als würden die Variablen im Makefile einfach nur teilweise ersetzt. Nach ewiger rumprobiererei und einem make Auffrischungskurs, kam ich mal darauf das Makefile in der MinGW Konsole mit cat auszugeben. Dort konnte man nun sehen, dass viele Sachen in einer Zeile standen, die überhaupt nicht in eine Zeile gehören. Seltsam. Im Notepad++ sah das ganz anders aus. Dann viel mein Blick auf die Statusleiste im Notepad. Dort stand Macintosh! Nach einer kurzen Recherche im Internet wusste ich, dass die line endings im Macintosh Format anders sind als unter Windows oder Linux. Auch fand ich eine Tool was zwischen den verschieden Formaten hin und her konvertieren kann. Nach dem alle Textdateien konvertiert waren, ließ sich die DLL ohne weiteres übersetzen. Puh, das war Nervenaufreibend!

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Kategorien:Software allgemein

Parallele Programmierung mit dem .NET Framework


Am 08.12.10 halte ich einen Webcast über die Task Parallel Library. Schaut doch mal rein wenn Ihr Zeit habt. Anmelden kann man sich hier.

Kategorien:.NET, Software allgemein

Hydorah

15. Juni 2010 3 Kommentare

Wer findet, dass die Spiele früher einfach besser waren, der sollte sich unbedingt mal Hydorah ansehen. Das ist wirklich ein Game der alten Schule. In alter horizontal shooter Manier muss man sich durch sehr schön designte Level kämpfen. Eigentlich habe ich ja bisher nur den ersten erleben ( noch nicht überleben ) dürfen, aber ich bin sicher die folgenden sind auch alle gut.

Kategorien:Retro Gaming

Enumerations als bit fields verwenden


Als ich letztens einen Unittest schrieb, fiel mir auf, dass ich in vielen Tests immer wieder die selbe Methode des Testees aufrief. Alles was sich änderte waren die Stubs und die Mock Objekte. Das Ganze sah ziemlich schlecht aus. Es musste sich doch irgendwie vereinfachen lassen. Ich versuchte also den Code in eine neue Methode auszulagern. Diese könnte ich dann von meinen Tests aus aufrufen. Aber wie konnte ich die Parameter so gestalten, dass die Signatur übersichtlich blieb? Da fiel mir ein, dass ich schon mal irgendwo gesehen hatte wie man enumerations als bit fields verwenden kann:

Ausgangspunkt soll folgendes enum sein:

public enum Colors
{
    None,
    Red,
    Green,
    Blue
}

Da enumerations eine Art name/value pair collection sind, kann man jeden Eintrag auf eine Zahl mappen. Die folgende Schleife tut dies für die Werte 0 bis 7 und gibt den Namen aus:

for (int i = 0; i < 8; i++)
{
    Console.WriteLine("{0,3} - {1}", i, ((Colors)i).ToString());
}

Das enum von oben liefert folgendes Ergebnis:

0 – None
1 – Red
2 – Green
3 – Blue
4 – 4
5 – 5
6 – 6
7 – 7

Das ist recht unspektakulär. Der C# Compiler hat einfach für jeden Eintrag im enum einen Zahlenwert vergeben. Von 0 beginnend, bis 3. Wenn man die Enumeration um das Flags Attribut ergänzt, ändert sich die Ausgabe noch nicht wirklich. Eigentlich traurig, weil man das enum dann immer noch nicht als Bitfeld verwenden kann.

Bei einem binären wert von 0011 ist nicht klar ob hier Rot und Grün oder nur Blau gemein ist. Deshalb müssen wir das enum noch ein wenig ändern:

[Flags]
private enum Colors
{
    None = 0,
    Red = 1,
    Green = 2,
    Blue = 4
}

Hier wurden jetzt neben dem Flags Attribut noch die Nummern von Hand vergeben. Damit kann man verhindern, das Bau anstelle der 3 die 4 bekommt. Binär sieht das dann so aus:

0000 – None
0001 – Red
0010 – Green
0100 – Blue

Wenn nun wieder die Schleife von weiter oben ausgeführt wird, sieht das Ergebnis ganz anders aus:

0 – None
1 – Red
2 – Green
3 – Red, Green
4 – Blue
5 – Red, Blue
6 – Green, Blue
7 – Red, Green, Blue

Das liegt daran, dass zum Beispiel die 7 binär eine 111 ist. Es ist also das bit für Rot, Grün und Blau gesetzt.

Nun könnte man sich eine Methode mit folgender Signatur bauen:

public void SetColors( Colors color )

Das schöne ist jetzt das man nicht nur eine sondern mehrere Farben vergeben kann. Zum Beispiel Rot und Grün:

SetColors( Colors.Red | Colors.Green  )

Rot und Grün wird mit einem binären ODER verknüpft das ergibt dann den Wert: 0011. Dieser wird an die Methode übergeben.

Innerhalb von SetColors kann man dann mit folgendem Code prüfen, welche Farben aktiv sind:

public static void SetColors(Colors colors)
{
    if (IsColorSet(colors, Colors.Red))
    {
        //Do something
    }

     // ...
}

private bool IsColorSet(Colors colors, Colors colorToCheckFor)
{
    return (colors & colorToCheckFor) == colorToCheckFor;
}

Der kombinierte Wert wird also mit einem logischen UND mit dem zu prüfenden Wert verknüpft. Dadurch werden alle Bits gekippt, die nicht im zu prüfendem Wert 1 sind.
Bei Rot und Grün haben wir zum Beispiel 0011. Nur Rot ist die 0001. Und aus 0011 & 0001 wird 0001. Also wieder Rot.

Enumerations sind zusammen mit dem Flag Attribut also sehr gut geeignet um Optionen weiterzugeben, bei den auch verschieden Kombinationen möglich sind.

Kategorien:.NET

Die drei Platt’schen Regeln

26. Mai 2010 1 Kommentar

In der aktuellen Ausgabe des .NET Magazins beschreibt David Platt seine drei Platt’schen Regeln über Software.  Im Wesentlichen lauten sie wie folgt:

  1. Software an sich hat keinen Wert. Der Wert ergibt sich aus der gesteigerten Zufriedenheit seiner Nutzer.
  2. Dies kann erreicht werden durch die Unterstützung  bei einer Aufgabe. Oder wenn sie es schafft den Benutzer in einen vergnüglichen Zustand zu versetzen.
  3. Dabei darf der Benutzer nichts von der Anwendung merken. Sie darf ihn nicht behindern oder unterbrechen.

Das Programm müsste also den Benutzer kennen lernen anstatt der Benutzer das Programm.  Da das Programm aber nicht so recht lernen kann, muss diese Aufgabe vom Entwickler übernommen werden. Das klingt nach einer schwierigen Aufgabe.

Hier gehts zum MSDN Artikel

Kategorien:Software allgemein

Bücher: „Von Bienen und Leitwölfen“


Ich habe es wieder mal geschafft ein Buch zu lesen. Und zwar handelt es sich dabei um „Von Bienen und Leitwölfen“ von Matthias Nöllke. Viele Regeln aus der Natur gelten nämlich genauso fürs Business. Zum Beispiel, dass man immer mit Maß vor gehen sollte. Steckt man zum Beispiel, ein paar Piranhas in ein Becken mit vielen Goldfischen, werden diese nicht sofort alle vernascht. Die Piranhas essen sich nur satt. Sie überfressen sich nicht. Die übrigen Goldfische werden am Leben gelassen. Es werden ihnen lediglich die Flossen abgebissen, damit sie auch schön dableiben. Versuchen sie das doch mal mit Ihren Kunden.

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Debugger sehr sehr sehr langsam


Nach einem ClearCase update wurde mein Rechner beim Debuggen fruchtbar langsam. Jeder Schritt beim Debuggen dauerte über 5 Sekunden. Aber nur mit Projekten, die auf einem ClearCase View liegen. Eine kleines Testprojekt auf der lokalen Platte lief ohne Probleme.
Fast einen ganzen Tag habe ich nach Lösungen im Internet gesucht, aber nichts hat geholfen. Dann kam ich auf die Idee meine Einstellungen zu reseten und siehe da, es geht wieder! Was jetzt wirklich das Problem war weiß ich aber leider nicht.

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